about:jati
 



about:jati
  Startseite
    Was sonst noch war
    Making The Book
    Wiederholung legendärer Einträge
    gut zu wissen
  Archiv
  Kontakt
 


 

http://20six.de/jati

powered by
20six.de



 
about:jati2


Über ein Jahr hat das Weblog about:jati Internetgeschichte geschrieben und wird bald, sehr bald sogar, sicher aber in diesem Jahr noch, als Buch erscheinen.

Wie jedes erfolgreiche Konzept so wird auch dieses schlicht kopiert, ein bisschen verändert und neu angeboten. Alle hoffen auf den großen Reibach.

Willkommen im Weblog jati2.

14.6.04 15:47


about:noch 2 Tage


Kaum zu fassen, aber am Sonntag ist es bereits soweit: Dieses Weblog wird ein Jahr alt und beginnt dann endgültig seine Transformation zum Buch.

Das heißt, dass sich dieses Weblog verpuppen wird ... erstarren in einem Kokon ... und dann ... in vier bis sechs Wochen ... wird es als Buch daraus schlüpfen und seine alte Hülle achtlos hinter sich lassen.

Ich habe about:jati - das wahrscheinlich eigenjatigste Weblog der Welt - schon in den letzten Tagen etwas zur Ruhe kommen lassen, damit es sich ganz auf seine neue Aufgabe vorbereiten kann.

Also sollte sich jemand gewundert haben, warum ich mit all den lustigen und schrägen und einfach uninteressanten Dingen aus meinem derzeitigen Leben so hinterm Berg gehalten habe: Es war reine Rücksichtnahme.

Ja.

Na gut: Rücksichtnahme war der eine Grund und der andere mein kleines Projekt (Codename: DAS GROSSE PROJEKT), das momentan viele meiner Systemressourcen im Kopf frisst. Aber sobald es da mehr zu sehen gibt ... und about:jati zum Buch geworden ist ... melde ich mich wieder.

Bis dahin bitte fleißig Bücher vorbestellen. Denn die Erstauflage von rund 125.000 Stück (letzter Planungsstand) wird ratzfatz abverkauft sein und bis dann die Nachauflage kommt - dann natürlich in schlechterer Ausstattung - das kann dauern. Und mal ehrlich: Die Clubausgabe von Bertelsmann kommt erstens später und sieht zweitens immer total kacke aus.

Sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.
11.6.04 22:01


Anbietersuche


In diesem Sommer wird dieses Weblog als Buch erscheinen - fast komplett ... naja, so gut wie. Heute habe ich dafür und für weitere Buchprojekte mal die verschiedenen Digitaldruck-Anbieter durchforstet. Eine schweißtreibende Angelegenheit. Zum großen Teil ist das vor allem den vielen schlechten Webseiten geschuldet, die ich mir dafür ansehen musste - widerlich.

Anbieter, die mit ihren Preisen nicht rausrücken oder deren Seiten auf meinem Browser nicht korrekt funktionieren, scheiden schonmal gleich aus. Wer das nicht hinkriegt, druckt auch keine schönen Bücher. Ich meine: Hallo? Wir reden hier über Digitaldruck. Das ist mit Computern und Bits und Bytes und so. Da sollte man doch annehmen, dass man auch ein Händchen für eine vernünftige Website hat.

Na, okay.

Also ein paar Anbieter sind da dann gleich rausgefallen.

Ansonsten gibt es im Wesentlichen drei Arten von Anbietern:

1. Verlage, denen man die Grundkosten für den Digitaldruck bezahlt, damit sie dann im Gegenzug die Arbeit bis zum fertigen Buch übernehmen. Erinnert an die unseligen Druckkosten-Zuschussverlage, bei denen so mancher einen echt schlechten Ruf in der Gemeinde der ungedruckten Autoren genießt. Im Gegensatz zu diesen Verlagen verlangen die Digitaldrucker aber keine paar tausend Euro. Ab 99,95 Euro geht der Traum vom eigenen Buch in Erfüllung.
2. Digitaldruck-Anbieter mit Rundumservice. Im Grunde wie der Verlag unter 1., allerdings hat man bei Bedarf wirklich alles in der eigenen Hand. Der Verlag besteht mindestens auf seinem Logo auf dem Cover, will ab und an sogar sein eigenes Design verwirklicht sehen. Na, manchen wird das nicht stören und bei vielen wäre es besser, sie würden ihre Cover nicht selbst entwerfen.
3. "Pure" Digitaldruck-Anbieter. Bei ihnen kommt einfach nur das fertige Buch aus der Maschine. Für alles andere (ISBN, Pflichtexemplare etc.pp.) ist man selbst zuständig - falls man das alles überhaupt benötigt. Ist also im Prinzip nichts anderes als die Druckerei an der Ecke, nur eben digital.

Die Preise können sehr unterschiedlich sein. Als erstes fallen die Grundkosten ins Auge. Die muss man dafür bezahlen, dass der Anbieter alles bis zum fertigen Buch unternimmt, man bekommt in der Regel ein paar Exemplare für sich usw.usf. Letztlich ist dann alles vorbereitet, jederzeit weitere Exemplare des Buches drucken zu lassen.

Allerdings spielt dieser Preis nur dann eine wichtige Rolle, wenn man davon ausgeht, nur ein paar Bücher zu verkaufen. Also wie z.B. ich mit "about:jati Band 1 2003/2004" :-)

Wenn man davon ausgeht, mehr Bücher zu verkaufen, ist der Stückpreis viel wichtiger.

Heute habe ich verschiedene Anbieter durchgerechnet und dabei festgestellt, dass das recht teure bod.de sich rechnet, wenn man mehr als 500 Bücher verkauft. Für mein kleines Projekt (Codename: DAS GROSSE PROJEKT) wird das dann schon interessanter.

Für "about:jati" werde ich mir allerdings wohl einen puren Digitaldrucker suchen. Und wenn ich dann keine ISBN und den ganzen anderen Kram mache und das Buch dem Handel gar nicht erst anbiete, fällt auch das Problem mit dem Buchpreis weg. Durch die Marge, die der Buchhandel haben will, würde "about:jati" wohl bei 17,- Euro landen. Und das ist mir eindeutig zuviel.

Ach, eines habe ich noch vergessen zu erklären: Warum eigentlich Digitaldruck? Nun, beim normalen Druckverfahren ist es so, dass man ganze Auflagen auf einmal herstellt. Also z.B. 1000 Stück. Das ist vergleichsweise preiswert, allerdings hat man dann 1000 Bücher am Hacken, die bis zum Verkauf gelagert werden müssen. Und das kostet dann wieder. Das Risiko, auf den Büchern sitzen zu bleiben, kann den Kostenvorteil also wieder kaputt machen. Beim Digitaldruck hingegen, liegt das Buch als Datei vor und kann auf den speziellen Druckmaschinen auch in kleinen Stückzahlen bei Bedarf ("on demand") produziert werden. Die Produktion ist pro Buch zwar teurer, aber das Risiko und die Kosten für die Lagerung fallen weg. Zudem ist es sehr viel einfacher möglich, das Buch zu aktualisieren und dann weiterdrucken zu lassen. Beim herkömmlichen Druck, müsste dann eventuell die gesamte noch nicht verkaufte Restauflage "makuliert" werden - sprich: verramscht oder eingestampft.
31.5.04 21:33


about:lustige Amazon-Marketplacerin


Bislang habe ich praktisch nur gute Erfahrungen mit dem Gebrauchtkauf über Amazon Marketplace gemacht. Jetzt gab's mal a bisserl Ärger, weil ich eine CD bekam, die laut Beschreibung ("Top Zustand, keine Kratzer, Original von 1990, alles vorhanden") ein Schnäppchen war, deren Case aber beschädigt war und bei der die Rückseite des Covers fehlte.

Ich mich bei der Verkäuferin beschwert, was schreibt sie zurück?

"Ich kaufte die CD mit diesem Cover bei WOM in Hamburg, es war nichts weiteres dabei. Aus diesem Grund ging ich davon aus, dass das Cover vollständig ist."

Ich breche noch jetzt in schallendes Gelächter aus, wenn ich das lese.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Die Frau ist strunzdumm und weiß tatsächlich nicht, dass eine gekaufte CD auch auf der Rückseite ein Cover hat (wo z.B. die Titelliste draufsteht).
2. Sie ist rotzfrech und/oder hält mich für strunzdumm.

Naja, zum Glück gibt's ja noch die Möglichkeit der Verkäuferbewertung >:-}

Ich denk mal, für die putzige Ausrede bekommt sie einen Extra-Stern ;-)
24.5.04 22:06


about:Spamverdachtbriefkasten


Als ich Sonntag Abend meinen Briefkasten öffnete, dachte ich: Wie schön wäre es doch, darin jetzt einen einzelnen Zettel zu finden mit der Aufschrift: "Sie haben 15 neue Prospekte und drei neue Anzeigenblätter in Ihrem Spamverdachtbriefkasten. Im Folgenden die Namen der werbenden Firmen. Nehmen Sie keines der Objekte heraus, werden Sie morgen automatisch zum Papiercontainer getragen."

Hachja... Das wär's doch ;-)))

P.S.: Und man sage mir jetzt nicht, ich soll so einen Aufkleiber am Briefkasten anbringen, so von wegen "Nix Reklame, nix Zeitung sonst viel Ärger". Das Schlimme ist ja, dass ich einige von diesen Prospekten interessant finde. ABER EBEN NUR EINIGE!
24.5.04 21:34


about:Einzelgurke aus der Dose

Die neue Strategie zur Umsatzsteigerung scheint mir besonders im Lebensmittelbereich die Vereinzelung zu sein. Bei Ritter Sport ist man ja beispielsweise auf die gloriose Idee verfallen, die Stücke der Tafel einzeln zu verpacken und in Tüten zu stopfen. Und aus dem Spreewald gibt's eine einzelne Gewürzgurke in der Dose. Klasse. Und ganz offensichtlich zielt der Spreewaldhof damit auf das junge, flippige Publikum, das auf leichte und fixe Verzehrbarkeit der Lebensmittel wert legt. Denn zum einen heißt das Teil nicht etwa "Einzelgurke aus der Dose", sondern Get One. Zum anderen gibt's sogar einen kleinen Plastikspieß, um das wirklich große Gurkenteil (ca. 100g), evtl. sogar aus der Bewegung heraus (z.B. auf dem Weg zur Disko oder beim Fahren eines bis auf den Asphalt tiefergelegten Automobils) zu verschnabulieren. Ich sehe richtig vor mir, wie die Einzelgurke aus der Dose zum neuen Must Have der neuen Generation wird.

Man kann sich langsam fragen, welche Dinge künftig außerdem noch einzeln verkauft werden: Smarties? Erbsen? Reis? Warum eigentlich nicht...

P.S.: jati dankt A. für die Gurke )
23.5.04 22:36


about:Sabine Christiansen


Mensch, Sabine Christiansen ist ja aufgeregt wie ein Teenie, dass sie den neuen Bundespräsidenten interviewen darf.
23.5.04 22:35


about:Das Lächeln des Bundespräsidenten


Gibt's das Grinsen des neuen Bundespräsidenten eigentlich irgendwo zu kaufen oder ist das eine Eigenentwicklung? Vielleicht könnte man das ja vermarkten und damit Teile der Kosten die der Bundespräsident verursacht wieder hereinholen. Mh. Müsste man mal durchrechnen, mit welcher Gewinnspanne man so ein Grinsen auf dem Markt werfen könnte.

...

Okay, ist jetzt respektlos, aber fiel mir grad so auf ;-)
23.5.04 22:35


about:krasses Weblog


Lese gerade mal wieder quer und entdeckte dabei Andreas2501. Heutiger Eintrag: "Heute passierte nichts besonderes."

Das nenn ich mal cool.

Der Rest ist ebenfalls sehr lesenswert: Andreas2501
21.5.04 23:10


about:Aufenthaltsdauer


Also die neue Statistik für die Weblogs ist ja wirklich ein Quell der Freude. Daran habe ich gerade gesehen, dass sich 70% der Nutzer 0s bis 30s auf meinem Weblog aufhalten. Das sind dann also die, die entsetzt die Flucht antreten und die, die entsetzt die Flucht antreten, aber in der Hektik nicht schnell genug weiterklicken können :-)

Der nächste große Block sind dann die Leute, die 30min bis 1h und mehr als 1h auf meinem Weblog sind - das sind dann die, die auf der Tastatur eingeschlafen sind :-)

Sehr ermutigend.

Wirklich.
21.5.04 22:18


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte und Daten dieses Weblogs ist der Autor.
Datenschutzerklärung / Dein kostenloses Weblog bei 20six.de / myblog.de! / Pferdehaftpflicht